von Frank Schaub
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OBERFLÄCHENVEREDELUNG MIT SYSTEM

Eloxal TSA -Investition in die Zukunft

Neue Möglichkeiten. Mehr Mehrwert. Für Ihre Anforderungen.

Unser nächster Schritt

Mit der Einführung des Eloxal-TSA-Verfahrens (Tartaric-Sulfuric Acid Anodizing) erweitert die OTS Service GmbH ihr Leistungsportfolio um ein modernes Anodisierverfahren für technisch anspruchsvolle Anwendungen.
Die Investition in diese Technologie ist für uns eine Investition in die Zukunft. Insbesondere in der Luft- und Raumfahrt sowie in weiteren Branchen mit hohen Anforderungen an Qualität, Korrosionsschutz und Prozesssicherheit gewinnt das TSA-Verfahren zunehmend an Bedeutung.
Gleichzeitig entwickeln wir unser Qualitätsmanagement kontinuierlich weiter. Mit der angestrebten Zertifizierung nach EN 9100 möchten wir unseren Kunden zukünftig einen zusätzlichen Mehrwert bieten und unsere Kompetenz für Anwendungen mit besonders hohen Qualitäts-und Dokumentationsanforderungen weiter ausbauen.

Was ist TSA-Eloxieren?

TSA steht für Tartaric-Sulfuric Acid Anodizing, also Weinsäure-Schwefelsäure-Anodisieren. Beim Eloxieren wird die natürliche Oxidschicht des Aluminiums durch einen elektrochemischen Prozess gezielt verstärkt. Das Aluminium-bauteil wird dabei als Anode in einem Elektrolyten geschaltet.
Beim TSA-Verfahren kommt ein Elektrolyt auf Basis von Weinsäure und Schwefelsäure zum Einsatz. Die entstehende Oxidschicht ist vergleichsweise dünn und porös. Sie bietet einen wirkungsvollen Korrosionsschutz und zugleich eine sehr gute Grundlage für nachfolgende Lackier- und Klebeprozesse.
Genau diese Kombination aus Korrosionsschutz und verbesserter Haftung macht TSA insbesondere für anspruchsvolle Anwendungen interessant.

Ihre Vorteile auf einen Blick

Guter Korrosionsschutz
Für eine dauerhafte Funktion Ihrer Bauteile.
Sehr gute Haftvermittlung
Für Lacke und Klebstoffe - zuverlässig und dauerhaft.
Dünne und gleichmäßige Oxidschichten
Mit minimalem Einfluss auf Maßhaltigkeit und Passungen.
Für anspruchsvolle Bauteile
Auch bei komplexen Geometrien und großen Abmessungen.
Komplett oder partiell behandelbar
Flexibel in der Umsetzung - nach Ihren Anforderungen.

TSA oder SAA? Der direkte Vergleich

Sowohl TSA als auch SAA basieren auf dem gleichen Grundprinzip der anodischen Oxidation. Der wesentliche Unterschied liegt im verwendeten Elektrolyten und in den daraus resultierenden Eigenschaften der Oxidschicht.

Merkmal TSA
Weinsaure-SchwefelsaureMerkmal
SAA
Schwefelsäure
Verfahren Tartaric-Sulfuric Acid
Anodizing
Sulfuric Acid Anodizing
Elektrolyt Weinsäure + Schwefelsäure Schwefelsäure
Oxidschicht dünn, poros je nach Ausführung stärker / dicker
Korrosionsschutz sehr gut sehr gut
Lackhaftung sehr gut gut bis sehr gut
Klebehaftung sehr gut gut bis sehr gut
Typische Anwendung anspruchsvolle technische Anwendungen, Luft- und Raumfahrt breites industrielles Anwendungsspektrum
Zielrichtung moderne Alternative für anspruchsvolle Anwendunge etabliertes Standardverfahren

TSA ist nicht grundsätzlich als "besser" oder "schlechter" als SAA zu betrachten.
Entscheidend ist vielmehr die jeweilige Anforderung an Bauteil, Schicht, Korrosionsschutz, Folgeprozess und Spezifikation.

Dünne Schichten statt unnötiger Schichtdicke

Bei TSA steht nicht die Erzeugung einer möglichst dicken Oxidschicht im Vordergrund. Vielmehr geht es darum, die für die jeweilige Anwendung erforderliche Schichtdicke gezielt und reproduzierbar einzustellen. Während bei klassischen Eloxalverfahren je nach Anwendung Schichtdicken von beispielsweise 5 bis 25 um oder darüber eingesetz werden, liegt der Fokus beim TSA-Verfahren auf dünneren Schichten, die insbesondere für anspruchsvolle technische Anwendungen interessant sind.
Die tatsächlich erforderliche Schichtdicke richtet sich nach der jeweiligen Kundenanforderung, Spezifikation und dem vorgesehenen Einsatz des Bauteils.

 

Unsere TSA-Kapazitäten

  • Maximale Bauteilabmessungen 2.000 x1.500 x 500 mm
  • Maximales Bauteilgewicht 300 kg
  • Komplett- oder partiell behandelbar
  • Auch für große und komplexe Bauteile
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FAQs

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Wo finde ich eine Übersicht Ihrer Beschichtungsverfahren und Bauteilgrenzen?

In unserer Downloadübersicht „Oberflächenbeschichtung nach Normen“ finden Sie eine Auswahl unserer Beschichtungsverfahren mit den jeweiligen maximalen Bauteilabmessungen und Gewichten. So können Sie sich vor Ihrer Anfrage einen Überblick über unsere Bearbeitungsmöglichkeiten verschaffen.

Zuletzt aktualisiert am 2026-10-22 von Frank Schaub.

Welche Oberflächenbehandlungen bietet OTS an?

Unser Angebot umfasst Eloxieren und Eloxal TSA, chemisches und galvanisches Vernickeln, Hartverchromen, Verzinken, Verkupfern, Brünieren und Phosphatieren. Hinzu kommen Passivieren von Edelstahl und Aluminium, Entfetten sowie die Vorbehandlung zur Rissprüfung.

Zuletzt aktualisiert am 2026-10-14 von Frank Schaub.

Welche Verfahren bietet OTS für Aluminium an?

Für Aluminium bieten wir unter anderem Eloxieren, Eloxal TSA und Passivieren beziehungsweise Chromitieren oder Chromatieren an. Auch chemisches und galvanisches Vernickeln sind Teil unseres Angebots für Aluminium.

Zuletzt aktualisiert am 2026-10-14 von Frank Schaub.

Kann ich auch Reinigung und Vorbehandlung meiner Bauteile beauftragen?

Ja. Neben Beschichtungen bieten wir Entfetten und die Vorbehandlung zur Rissprüfung an. Weitere Vor- und Nachbehandlungen sind auf den jeweiligen Verfahrensseiten beschrieben.

Zuletzt aktualisiert am 2026-10-14 von Frank Schaub.

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